Technik für den Computer

Ein Computer ist ein technisches Wunderwerk, und der moderne Computer hat meist zahlreiche Geräte mit integriert, die vor einigen Jahren noch extern angeschlossen wurden – insbesondere das Modem ist hierbei zu erwähnen. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, eine Vielzahl weiterer Ein- und Ausgabegeräte anzuschließen.

Drucker, Scanner, Fax und Multifunktionsgeräte
Das wichtigste Ausgabegerät ist und bleibt der Drucker. Mit ihm können die sich im Computer befindlichen Informationen ausgedruckt werden – für die Unterlagen, für das Durchlesen auf dem Papier, oder für das Präsentieren beim Kunden. Im Wesentlichen wird zwischen Tintenstrahl- und Laserdruckern unterschieden. Während Tintenstrahldrucker für Nutzer gedacht ist, die wenig ausdrucken und auf bunte und qualitative Ausdrucke wert legen, sind Laserdrucker insbesondere für diejenigen interessant, die viel ausdrucken – aus Kostengründen. Zu den Tintenstrahldruckern zählt man auch die Fotodrucker, die darauf ausgerichtet sind, kleinere Formate in hoher Qualität auszudrucken – nicht sehr kosteneffizient, aber komfortabel. Moderne Drucker können mehr als nur drucken. Multifunktionsgeräte vereinen mehrere Funktionen in einem: Scannen, Faxen und kopieren. Für den Heimanwender sind sie eine sinnvolle Kombination, die auch kostenmäßig interessant sind. Denn hierbei handelt es sich um nur ein Gerät, das dementsprechend auch nur einmal Strom zieht und auch Platz sparend ist. Benötigt man die jeweiligen Funktionen öfters und legt Wert auf eine hohe Qualität, muss man sich überlegen, ob es nicht sinnvoller ist, die Geräte separat zu beziehen – um das optimale Ergebnis zu erreichen. Dies hat auf den Vorteil, dass wenn eine Funktion nicht mehr auf dem aktuellen technischen Stand ist bzw. den eigenen Anforderungen entspricht, dass man dann nur das eine – günstigere – Gerät austauschen muss.

Multimedia: Digicam, MP3-Player, Camcorder
Etabliert hat sich auch die Nutzung des Computers als Multimedia-Zentrale. Musik, Filme und Fotos können digitalisiert werden – oder bereits digital erstellt werden. Und nicht nur von den verschiedenen Geräten auf den Computer überspielt werden, sondern auch vom Computer aus auf die mobilen Endgeräte. Die richtige Software ermöglicht es, die Multimedia-Dateien für den jeweiligen Zweck kompatibel zu machen. So können Filme, die mit dem Camcorder aufgenommen wurden, auf dem Computer in das richtige Format gebracht und für das Abspielen beispielsweise auf dem DVD-Player konvertiert und gebrannt werden. Das digitalisieren der bestehenden Musiksammlung hat sich in den letzten Jahren etabliert. Musikfans haben hunderte von CDs auf den Computer überspielt, und mittels einer Software konvertiert – so dass es nicht nur auf dem Computer, sondern auch auf mobilen Endgeräten wie dem MP3-Player oder dem MP3-fähigen Handy abgespielt werden kann. Wenn man behaupten kann, dass der Computer eine ganze Branche umgekrempelt hat, dann ist es die Fotografie. Digitale Fotografie ist längst der Standard, und eröffnet dem Nutzer zahlreiche Möglichkeiten. Insbesondere das Online Entwickeln der Fotos hat sich bewährt, primär aus Preisgründen: Einfach Fotos vom Computer hochladen, und die Fotos kommen nur einige Tage später per Post – und das teilweise zu einem Zehntel der Kosten, die vor einigen Jahren noch fällig waren, für die Entwicklung eines Filmes.

Speichermedien – USB-Stick, externe Festplatte, CD, DVD
Informationen erstellen, zusammensuchen, abspeichern – dies ist mit dem Computer möglich. Darüber hinaus gibt es verschiedene Möglichkeiten, die Daten auch auf externen Speichermedien zu speichern, und die Informationen auf andere Computer zu übertragen. USB-Sticks, CDs und DVDs können zahlreiche Daten erfassen und diese einfach und unkompliziert auf anderen Computern wieder freigeben.

Bildschirme
Das wichtigste Ausgabemedium für den Computer ist der Bildschirm. Ohne ihn ist das Nutzen des Computers nicht möglich. Seit einigen Jahren haben sich moderne und flache TFT-Bildschirme etabliert, und die alten Röhrenbildschirme abgelöst. Eine positive Entwicklung, für die Augen. Denn die TFT-Bildschirme flimmern stärker und stellen bei längerer Benutzung eine Belastung für die Augen dar.

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