Software für den Computer

Erst die Software macht den Computer funktionsfähig. Die Grundlage für jeden Computer ist das Betriebssystem. Der Marktführer ist hier eindeutig Microsoft, mit seinem Betriebssystem Windows. Aber auch Unix / Linux sind Systeme, die sich immer mehr etablieren. Denn der Marktführer hat auch so seine Tücken, insbesondere was die Stabilität und die Sicherheit anbelangt. Nichtsdestotrotz findet es bei Unternehmen, Privatanwendern und Behörden nach wie vor am Häufigsten seinen Einsatz. Das Betriebssystem handelt und organisiert alle Prozesse und Anwendungen, es verwaltet die Speichermedien und an den Computer angeschlossenen Geräte.

Aufbauend gibt es für den Computer eine Vielzahl von Anwendungsprogrammen, für den jeweiligen Bedarf. Am weitesten verbreitet sind die Office-Programme: Textbearbeitung, Tabellenkalkulation, Emailprogramme, Präsentationssoftware. Hier gibt es nebst dem Marktführer Microsoft auch einige andere Anbieter, und auch Open Source-Software. Daneben gibt es für einzelne Bedürfnisse zahlreiche Software: Brennprogramme, Internetexplorer, Bildbearbeitungssoftware, HTML-Editor, CAD-Programme – für den privaten aber auch beruflichen Einsatz. Dabei gibt es bei den komplexeren Anwendungsbereichen zumeist teuere und anspruchsvolle Software für den professionellen Anwender, und gleichzeitig werden einfachere und günstigere bzw. kostenlose Versionen für die Heimanwendung angeboten. Dies gilt insbesondere für CAD-Programme, Grafikprogramme etc.

Andere Programme für den Computer sind bereits in den Betriebssystemen enthalten: ein Internetexplorer, Taschenrechner, Texteditor und eine integriertes Brennprogramm sind Anwendungsprogramme, die meist mit integriert ist. Möchte man diese Funktionen komfortabler haben, wird ggf. ein Kauf einer umfangreicheren Software von Nöten.

Spezialprogramme ermöglichen es heute, Angebote des Internets zu nutzen oder auch die Arbeit anderer Dienstleister selbst zu erledigen. Mit einer Steuersoftware kann man die jährliche Steuererklärung beispielsweise selbst auf dem eigenen Computer erledigen, ohne Geld für den Steuerberater auszugeben. Mit einem Assistenten, einer Schritt-für-Schritt-Anleitung kann man diese Aufgabe auch selbst übernehmen.

Das Anschaffen von Sicherheitssoftware für den Computer sollte nicht die Kür, sondern eine Pflicht sein. Antivirenprogramme schützen nicht nur vor Viren, sondern auch vor Trojanern und unerlaubten Zugriffen auf den eigenen Computer. Leben Kinder im Haushalt und nutzen diese den Computer mit, sollte auch hier entsprechende Vorsorge getroffen werden. Hier gibt es im Internet kostenlose Angebote, die heruntergeladen und auf die entsprechenden Ansprüche eingestellt werden können. Damit die Kinder, die den Computer nutzen, keine nicht-kindgerechte Onlineangebote aufrufen können.

Es gibt einige große Softwareschmieden, die in ihrem jeweiligen Segment marktführend sind. Microsoft ist der unumstrittene Monopolist, mit seinem Betriebssystem und dem Office-Paket. Adobe nimmt die gleiche Rolle ein, wenn es um professionelle Software geht, die Bildbearbeitung, Grafikdesign und Internetprogrammierung geht. Das deutsche Softwarehaus SAP ist der wohl größte Hersteller von Software für Unternehmen und die internen Geschäftsprozesse. Ein weiterer deutscher Softwareanbieter, der vielmehr den Heimanwender als Zielgruppe hat, ist Data Becker. Mit günstiger, und gleichzeitig qualitativ hochwertiger Software für die verschiedenen Bereiche des Alltags (Bildbearbeitung, Steuererklärung etc.), teilweise aber auch mit hochwertiger Software für gewerbliche Kunden (Buchhaltung, Personalverwaltung etc.).

Software kann man sich oftmals auch kostenlos vom Internet auf den Computer herunterladen. Einige Programme werden kostenlos zur Verfügung gestellt und stehen den kostenpflichtigen Lösungen in nichts nach. Einige dieser Programme werden von den großen Softwareschmieden kostenlos für den Download zur Verfügung gestellt, andere werden als Open Source kostenlos zum herunterladen angeboten.